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März 2026 – Vorbereitungen

Am 10. März 2026 reist Reinold wieder nach Tansania, um die nächsten Schritte der Wiederaufforstung (Syntropische Landwirtschaft) zu begleiten, um an den Vorhaben der E-Mobilität weiterzuarbeiten (Pilotprojekt des von 3 Vorarlberger FH-Studenten gebauten E-Schleppers, Pilotbetrieb der bestehenden elektrischen Straßenfahrzeuge) und um erste Lehmsparöfen zu bauen. Gemeinsam mit vielen Menschen vor Ort. Die Reise haben Reinold und Bernhard gemeinsamen vorbereit.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Pilotprojekt Syntropische Landwirtschaft

Wir werden v. a. Koordinationsaufgaben zwischen den Beteiligten RDO-Standorten und dem erfahrenen Berater wahrnehmen und die erste Phase des Pflanzenmanagements umfangreich dokumentieren. Die Dokumentationen sollen auch in der Online-Akademie von Forests4Farming genutzt werden, die uns in diesem Projekt unterstützt.

Elektrifizierung landwirtschaftlicher Maschinen

Der Schlepper läuft nun seit Monaten auf der Schulungsfarm Kinyambulunge im Pilotbetrieb, derzeit – es ist Regenzeit – wird intensiv gepflügt.

Für die Weiterentwicklung und für eine eventuell mögliche Serienproduktion benötigen die Entwickler umfangreiche Daten über den Betrieb des Fahrzeugs. Wir werden die Verantwortungen klarer definieren, die Erfassung von Betriebsdaten (Logbuch, Reparatur-/Servicebuch, …) organisieren und den Betrieb umfangreich dokumentieren.

Die drei Studenten der FH Vorarlberg, die den E-Antrieb entwickelt und integriert haben, perfektionieren den Schlepper derzeit.

Darüberhinaus entwickeln sie ein Konzept für eine „Micro-Factory“, um den Schlepper künftig direkt vor Ort in Kleinserie produzieren zu können. Aus den Erfahrungen mit dem aktuellen Schlepper und aus geplanten Händlerkontakten wollen wir den Entwicklern viel Input für ihre Arbeit liefern. Von Betriebsdaten, technischen Anforderungen bis zu Marktanalysen und Einsatzkonzepten. Mehr.

E-Straßenfahrzeuge

Der Pilotbetrieb von 3 elektrisch betriebenen Fahrzeugen läuft nun schon seit 1,5 Jahren. Wir werden uns um kleinere Mängel kümmern und den Einsatz ähnlicher Fahrzeuge an anderen RDO-Standorten prüfen.

Obwohl die Qualität der in Tansania (teilweise China) hergestellten Tuktuks den Anforderungen dzt. nicht gerecht wird, werden wir keine Eigenentwicklungen tätigen. Die Zeit wird hier für uns arbeiten, etliche Hersteller sind auf gutem Weg.

In andern Ländern Ostafrikas gibt es inzwischen Hersteller von hochwertigen und preiswerten E-Motorrädern. Wir prüfen den Test einiger Modelle unter den rauen Bedingungen des Projektgebietes.

Lehmsparofen

Wir planen, an 2 Standorten (1x in der Schulungsfarm Kinyambulunge, 1x in einem Wohnhaus) Lehmsparherde aufzubauen.

Derartige Kochherde werden in dieser Region noch nicht eingesetzt, können aber den Brennholzverbrauch halbieren, Rauchgase von den Wohnräumen fernhalten und verhindern letztendlich viele Verbrennungen, v. a. von Kleinkindern.

In Schlins (Vorarlberg) haben wir (mit toller Unterstützung von Edi M und LehmTonErde) einen Musterherd gebaut. Er funktioniert hervorragend.

Der Herd ist für eine Spende an die Eine-Welt-Gruppe zu haben.