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21. März 2026 – Schulungsfarm Makungu bei Kilolo

Langer Arbeitstag auf den Pilotfeldern syntropischer Agroforstwirtschaft in Makungu, nahe Kilolo.

Frühmorgens Fahrt von Kilolo zur Schulungsfarm Makungu. Die Fahrt auf der knapp 40 km langen Strecke dauert 2 h, die letzten werden zu Fuß zurückgelegt.

Auf der kurz vor unserem letzten Besuch 2024 neu eingerichteten Fläche, wo vorher Pinien-Monokulturen standen, sah es 2025 so aus (Bild der Erstbepflanzung). Lehmboden mit höchstens 3 cm Humusschicht. Pinien- und andere Monokulturen versauern und schädigen den Boden.

Jetzt wurden frische Setzlinge und Samen mitgebracht, um nachzupflanzen, was noch oder wieder fehlt.

Der Syntropische Garten ist seit dem letzten Herbst üppig und in großer Vielfalt gewachsen. Die erste Phase der Bepflanzung hier dient vor allem dem Wiederaufbau der Bodenstruktur, der organischen Substanz und der biologischen Aktivität, bevor langfristige produktive Kulturen eingeführt werden können.

Diese neu angelegten Gärten dienen nicht nur der Nahrungsmittelproduktion, sondern auch der Ausbildung junger Menschen in den landwirtschaftlichen Lehrgängen der RDO. Sie sollen aber auch Vorzeigeprojekte für die Bäuerinnen und Bauern der Umgebung sein. Auch, um dem Druck von Chemie- und Agrarkonzernen ein landwirtschaftliches Modell entgegenzuhalten, das die Menschen gesund ernähren kann und langfristig ökologisch und ökonomisch funktioniert.

Das Mittagessen wurde vor Ort zubereitet.

Dann wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit gearbeitet (jäten, schneiden, setzen, säen), immer wieder begleitet von Regengüssen.

Fußmarsch im Dunkeln zurück zur Strasse. Die Autos sind im Laufe des Tages zur Sicherheit bis zur Straße gebracht worden, weil bei diesem Regen eine Rückfahrt nicht möglich gewesen wäre. Ankunft in Kilolo erst sehr spät, weil ein hängengebliebener Lkw die Strasse blockiert hatte, dem mit gemeinsamen Kräften geholfen wurde (ohne Bilder).